Nebenverdienst von Studenten: Grenze bis zum Verlust der Familienbeihilfe

Viele Studenten müssen neben dem Studium auch noch arbeiten, um die Miete, etc. begleichen zu können. Speziell Studenten aus IT-Studien sind bei Unternehmen sehr gefragt, denn diese sind bereits in der Lage an Projekten mitzuarbeiten, ohne dass man diesen viel erklären muss. Sie sind meistens schon fit für das Berufsleben (und meist dazu noch deutlich günstiger wie Studienabgänger). Neben dem Gehalt für diese Jobs erhalten viele Studenten auch meist noch die Familienbeihilfe, aber die ist durch die Nebenjobs gefährdet! Daher muss man ganz genau wissen, wie viel man nebenbei verdienen darf, um nicht die Familienbeihilfe zu verlieren!

Die Grenze des maximalen Nebenverdienstes ist ab 1.1.2011 bei 10.000,00 Euro im Jahr. Diese 10.000,00 Euro errechnen sich aus den gesamten Jahreseinkünften (etwaige Sonderzahlungen werden nicht berücksichtigt), abzüglich der Sozialversicherungsbeiträge, Werbungskosten, Sonderausgaben außergewöhnlichen Belastungen und eventueller Freibeträge. Dieses Ergebnis darf eben maximal 10.000,00 Euro sein.

Einkünfte aus Stipendien, endbesteuerten Kapitalerträgen und aus Waisenpensionen werden nicht zur maximalen Höchstgrenze hinzugerechnet.

Wenn man über die maximale Obergrenze von 10.000,00 Euro kommen sollte, so sollte man das unbedingt dem Finanzamt bekanntgeben. Wenn dies nicht geschieht, so kann das Finanzamt die Familienbeihilfe zurückfordern und zusätzlich auch noch eine Verwaltungsstrafe einfordern. Also ist es alles andere als klug mehr verdienen zu möchten und gleichzeitig auch die Familienbeihilfe einzufordern – hier handelt es sich um das Ausnützen von Beihilfen! Aber keine Angst… das österreichische Finanzamt ist hier bereits sehr gut drauf, diesen Missbrauch festzustellen und danach abzustellen 🙂

Also, Ehrlichkeit währt auch hier am längsten!

Eine Antwort

  1. Markus 18. August 2012

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